27 November 2009

Risen

Selten so gegähnt. Mit einem lauten *Klong!* klatscht mein Kopf auf den Schreibtisch, als das Intro von »Risen«, dem neuen Rollenspiel aus dem Hause Piranha Bytes vor sich hinplätschert. Nein, das ist kein Schwächeanfall, sondern ein besonders akuter Fall von Sekundenschlaf. Denn viel langweiliger kann man eine Geschichte nicht erzählen: Wie schon in zig anderen Rollenspielen zuvor muss ich mit meinem namenlosen Held irgendwen aus irgendeinem Grund bekämpfen, um irgendwas zu retten. Warum und weshalb ist mir genauso unklar, wie egal. Dabei dachte ich doch, die Zeit der namenlosen Helden wäre endlich vorbei. Was für eine tiefgähende Story, fast so einfallsreich wie der Zweite Weltkrieg als Szenario in Egoshootern.

So lande ich also als Schiffbrüchiger an einem beschaulichen Strand einer kleinen Insel. Naiv stapfe ich einen kleinen Pfad ins Innere des Eilands entlang auf der Suche nach... äh, wenn ich das so genau wüsste... und werde dabei mit der gewohnten W-A-S-D Steuerung und dem Kampfsystem vertraut gemacht. Mit nichts als einem Ast als Waffe in der Hand begegne ich gleich dem ersten Widersacher, einer fiesen Stachelratte. Ein Klick auf die linke Maustaste lässt meinen Helden einen Angriff vollführen, mit der rechten blocke oder kontere ich. Klingt einfach, ist es aber nicht. Hier kommt es vor allem auf das richtige Timing an, da auch die Widersacher kontern, parieren, ausweichen oder mich umzingeln. Das macht die Kämpfe zu kniffligen und und sogar spannenden Herausforderungen.


Obacht Oger: Das klobsähnliche Getiert schwingt eine mächtige Keule. Um den Angriff zu überleben, ist vor allem Geschicklichkeit gefragt.


Inselduell

Schnell merke ich, dass es sich bei dem Eiland um keine idyllische Ferieninsel nebst Club Med handelt, sondern um eine mit Gefahren gespickte Vulkanlandschaft. Überall ragen große Tempel auf, allesamt voller Artefakte und Ungeheuer. Das ruft natürlich jede Menge Schatzsucher, Jäger und Abenteurer auf den Plan, die sich im Laufe der Zeit in verschiedenen Interessensgemeinschaften organisiert haben. Da wären zum Beispiel die grobschlächtigen Banditen, die jüngst aus der Hafenstadt der Insel in den Sumpf vertrieben worden sind. Im Untergrund arbeitend besteht ihr größtes Interesse darin, die Macht in der Metropole wieder an sich zu reißen. Auf der anderen Seite wird die Bevölkerung der Sandbank durch die magisch angehauchte Inquisition gequält. Die kontrolliert mittlerweile das komplette Eiland. Zwangsrekrutierung, Ausgangssperren und eiserne Strafen gegen Widerspenstige sind an der Tagesordnung. Und zu guter Letzt wäre da noch der Orden der Magier, dessen Anhänger mit mächtigen Kampfzaubern und Kristallmagie um sich schleudern. Bereits in den ersten Spielstunden muss ich mich entscheiden auf welcher Seite ich kämpfen will. Schöne Grüße von Gothic 1 bis 3, wo Aufgabenstellung und Spielverlauf praktisch 1 zu 1 identisch waren.


Zauberstab: Die Ordenskrieger trainieren in der Vulkanfestung fleißig den Stabkampf und besitzen mächtige Zauber.


Während die rauen Banditen eher zu Schwert, Axt oder Armbrust greifen, arbeiten die Ordenskrieger vorwiegend mit dem Kampfstab und Runenzaubern oder Kristallmagie Da ich Zauberer schon als Kind doof fand entschließe ich mich dazu, den Banditen beizutreten und mich auf den Schwertkampf zu spezialisieren. Bei diversen Ausbildern kann ich gegen Lernpunkte und ein paar Goldmünzen meine Fähigkeiten weiter ausbauen und vollführe so während des Kampfs immer mächtigere Kombos. Das macht jede Menge Spaß und die Steuerung funktioniert dabei richtig rund und einwandfrei. Schnell lerne ich neue Seitenhiebe und Schläge oder weiche gegnerischen Attacken mit einem flinken Schritt zur Seite aus. Apropos Spezialisierung: Neben den Hauptfähigkeiten kann ich allerhand Nebenfähigkeiten erlernen. Ob Schmiedekunst, Alchemie, Diebstahl, Jagd oder Schürfen ist dabei ganz mir überlassen. Auch hier bietet Risen nicht sonderlich viel Neues. Immerhin bringen mir die Nebenfähigkeiten sinnvolle Upgrades. Einige Lernpunkte in Alchemie investiert und ich kann mir flux ein heilendes Süppchen brauen. Mit Hilfe des Taschendiebstahls und der Fähigkeit Schlösser zu öffnen schleiche ich nachts heimlich in einige Wohnhäuser, um armen Bauernleuten ihr letztes Hab und Gut abzunehmen. Erwischen lassen sollte ich mich dabei aber nicht, da sonst die Bewohner schmollen oder mir die Hucke vollhauen.

Öde Gähnschichte

Das preisverdächtig lahme Intro wird nur noch von der schwergängigen Hauptstory unterboten, die so gar nicht in Gang kommen will. Umso witziger und abwechslungsreicher gestalten sich die zahlreichen Nebenquests. Mal muss ich einen Käufer für einen kleinen Fischladen finden, dann einem rüpelhaften Frauenschläger im städtischen Puff den Hintern versohlen, Schutzgeld eintreiben, wertvolle Piratenschätze ausbuddeln oder Heiltränke in der Stadt verteilen. Untermalt werden die spaßigen Quests durch rotzfreche Dialoge meines Helden die vollständig professionell vertont sind. Während ich die Miniaufgaben erledige, bekomme ich ausreichend Gelegenheit das liebevoll gestaltete Eiland zu erkunden. Dabei ist die Landschaft sehr hübsch und vor allem sehr organisch gelungen. Hier rauscht ein Wasserfall einen Berghang hinab, da drüben tanzen ein paar putzige Gnome freudig um ein Lagerfeuer, überall wiegt dichte Vegetation im Wind hin und her und wird je nach Tageszeit in unterschiedliches Licht getaucht. Die abwechselnden Witterungsverhältnisse runden das Spielerlebnis ab und mir stockt der Atem, wenn grelle Blitze den beißenden Sturm durchzucken und dabei wuchtig der Donner grollt. Die teils verwaschenen Texturen und das Fehlen der Kantenglättung stören mich wenig, ganz im Gegensatz zu der lieblosen Gestaltung der Charaktere. Die Figuren und vor allem die Gesichter wirken extrem hölzern. Roboterhafte Bewegungen der immer wieder gleich aussehenden Damen und Herren zeugen nicht gerade von Detaillreichtum oder Individualität. Im Vergleich mit der beinahe perfekten Gesichtsmimik in Dragon Age wirken die Animationen in Risen veraltet.


Hübscher Hafen: Im Gegensatz zu den Charakteren ist die Spielwelt liebevoll gestaltet.

Höhlisch dunkel

Während meiner zahlreichen Aufgaben hetze ich pausenlos per pedes quer über das Eiland. Die Lauferei nervt schon bald, und die nützlichen Teleportsteine ergattere ich erst gegen Ende des Spiels. Ärgerlich, so eine Schnellreisefunktion hätte ich mir deutlich eher gewünscht. Während ich zu Beginn des Spiels viel an der frischen Luft erledige, verbringe ich gegen Hälfte der Haupthandlung immer mehr Zeit in dunklen Dungeons. Die sind teilweise so düster, dass ich nur mit Fackel oder einem Lichtzauber etwas sehen kann. Was anfangs noch spannend und atmosphärefördernd wirkt, wird nach einiger Zeit extrem langweilig. Enge, finstere Gänge, Horden von Bösewichtern und tödliche Feuer,- oder Stachelfallen schälen sich immer wieder aus der Dunkelheit und sind alles, was ich noch zu sehen bekomme. Ständig suche ich nach Hebeln an Wänden, um damit die Tür zum nächsten mit Feinden überfüllten Raum zu öffnen. Witzige Nebenaufgaben gibt es nicht mehr, so dass mir nichts anderes Übrig bleibt, als mich in das dunkle Schwarz zu stürzen. Dort lauern Gegner um Gegner und es scheint fast so, als wären den Entwicklern gegen Ende des Spiels schlichtweg die Ideen ausgegangen. Einziger Trost in der von Gegnern überfluteten Finsternis sind das überschaubare Questlog und das unbegrenzte Inventar. Automatisch werden Kräuter, Waffen oder magische Gegenstände in die jeweilige Kategorie eingeordnet. Den vielen Ramsch verkaufe ich bei Händlern in den Städten. Geldsorgen sind somit ausgeschlossen. Ebenfalls muss ich mir keine Gedanken über die Wegfindung machen. Eine übersichtliche Questkarte zeigt mir genau an, wo ich als Nächsten hin muss - sinnloses Rumgeirre á la Divinity 2 fällt damit zum Glück aus.


Dunkel und eng: Massig Zeit verbringe ich unter Tag in viel zu dunklen und immer gleich aussehenden Höhlen.


Fazit: Schade, schade!

Auch wenn sich spielerisch nicht sonderlich viel getan hat zu den Vorgängern, so macht »Risen« immerhin das Bug-Desaster von einem »Gothic 3« doch wieder gut. Die witzigen Sprüche meines Helden und die spaßigen Nebenquests haben mich rund 40 Stunden an den Bildschirm gefesselt. Auch das durchdachte Kampfsystem macht Risen zu einer reinen Metzel-Freude in einer lebhaften, authentischen Spielwelt mit einer phantastischen Soundkulisse und einem epischen Soundtrack. Risen macht vieles richtig, aber auch einiges falsch. Denn letztlich ist die gesamte Risenwelt doch sehr statisch und konstruiert. Sie wirkt ,wie von einem drögen deutschen Ingenieur nach Vorlage zusammengeschraubt. Am Ende eines Spiels möchte ich wehmütig auf meine Erlebnisse zurückblicken. Ich will mich an die vielen tollen Abenteuer erinnern, die ich erlebt habe und unglücklich sein, dass es vorbei ist. Bei Risen bin ich auch traurig. Traurig darüber, warum ein durch viele tolle Nebenquests anfangs spaßiges Spiel vor allem gegen Ende hin so langweilig und zur drögen Monsterklopperei wird.

Eine an den Haaren herbeigezogene Hauptgeschichte mit einem blutleeren Helden, der gegen Enden des Spiels buchstäblich nur noch im Dunkeln tappt und generische Horden von Gegnern ohne Sinn und Storybindung gehören eigentlich auf die Verbotsliste für Rollenspiele. Auch hätte ich mir gewünscht einige Ausrüstungsgegenstände wie die Teleportsteine oder stärkere Waffen nicht erst kurz vor Ende des Spiels zu bekommen. Selbst wenn die netten und zahlreichen Nebenquests vieles wieder retten, fehlt es Risen einfach an Esprit und Phantasie. Schade, da wäre viel mehr drin gewesen Piranha Bytes! (Pia Dettmer)

15 Comments:

Blogger Marvin said...

Ja dachte mir, dass das nicht so toll sein wird. Da begnüg ich mich doch lieber mit dem (bockschweren) Dragon Age^^ Gute Einleitung übrigens xD

12:11 AM  
Blogger Mr.Elch said...

Zum Glück hab ich Tests dazu abgewartet... Ich wollte das eigentlich auch haben... aber nun kann es mir gestohlen bleiben, bis es irgendwo mal für nen 10er rumliegt... ^^

5:17 AM  
Anonymous Anonym said...

Neben den Tests kann man auch die Demo spielen.

Mir als alten Gothic-Veteranen hat Risen eine Menge Spaß gemacht und den Kauf habe ich überhaupt nicht bereut :)

5:59 PM  
Blogger Christoph72 said...

Danke, Pia!

Weil Du Dich durchgespielt hast, muß ich's nicht mehr machen...

Nein, im Ernst, ich hab nach der (superkurzen) Demo schon gedacht, daß mir die Kämpfe zu schwer bzw. "zu Echtzeit" sind.

Außerdem ist Dragon Age sowas von schwergewichtiger, da muß ich gar nicht lange entscheiden. (Zu) Schwer finde ich Dragon Age übrigens nicht. Auf "normal" kommt man meistens durch, ab und zu stelle ich für einen einzelnen Kampf (den ich zwei-, dreimal verloren habe) für 5 Minuten auf "leicht" um. Und auf "leicht" ist's wirklich leicht.

Risen reicht wirklich in einem Jahr für 10 Euro. Und mehr wird's nicht kosten, da wette ich.

6:01 PM  
Blogger bd_1979 said...

Guter Artikel, finde die Wertung auch okay - Risen hat mir trotzdem gut gefallen (also eher 80er) aber die Schwächen hast du aufgelistet.
Irgendwie sind alle Gothics gleich - 3 Parteien, Kapitel 1+2 sehr lang , die letzten zwei eher kurz; und ein "Held" der nicht auf den Mund gefallen ist ;-) -- "Der Rest ist nur scheiße"

8:21 PM  
Blogger Piano said...

@Marvin: Hihi, danke ;-)
@Elch: Ja, also sein 44 Euro ist es nicht wert. Da kannst du noch warten.
@anonym: Nö, direkt bereut nicht, aber sie hätten mehr draus machen können.
@Chris: Ich finde es auch super, wenn man während eines Spiels die Schwierigkeit verändern kann. Das spart diverse Wutausbrüche ;-)
@bd: Danke :-) Ja, die Sprüche sind der Hammer :-D

8:59 PM  
Anonymous Batolemaeus said...

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie schön Piranha die Spielwelten baut. Da gibt es diesen kleinen Teich in einem Wald mit beschaulicher kleiner Holzhütte direkt daneben. Alles eingerahmt von Bilderbuchbäumen und Büschen.
Und diesmal sieht endlich ein Spiel schön aus trotz meiner betagten Hardware. Das kann man von nicht vielen neuen Spielen behaupten.
Ich hatte jedenfalls sehr viel Spaß mit diesem richtigen Gothic Teil.

10:43 PM  
OpenID doscorazonesblog said...

"So Pia, für deine Kritik an den Fehlern gibt's erstmal volles Pfund auf's Maul!"^^

Ne im Ernst. Immer wenn ich was über Risen lese, möchte ich komischerweise Gothic 2 erneut durchspielen und nicht etwa Risen kaufen...

5:48 PM  
Blogger Piano said...

@Batolemaeus: Ja, die Spielwelt ist auch liebevoll gestaltet, keine Frage. Und Hardwarehungrig ist es auch nicht :-)
@dos: Komm doch, komm doch! ;-)
Vielleicht hast du sogar mehr von Gothic 2 ;-)

8:03 AM  
Anonymous Batolemaeus said...

Ganz ehrlich, dosco, Risen ist quasi identisch mit Gothic 2. Nachdem ich letzteres durchgespielt hatte, wollte ich ersteres wieder spielen.

Es gibt nur einen Unterschied: Risen fehlt einfach der Kontext. Ein Risen mit den Charakteren und der Welt von Gothic wäre klasse gewesen. So gibt es zwar die Spielmechaniken, die man schon aus Gothic kennt, aber ohne die liebgewonnenen Charaktere.
Allerdings ähneln sich auch viele der Gegner. Aus Goblins wurden Gnome, aus den Vogelviechern wurden andere Vogelviecher, aus Orks wurden Echsenkrieger, aus Minecrawlern wurden Gottesanbeterinnen/Libellen-Hybride, aus Blutfliegen wurden Motten und aus dem durchgeknallten Zauberer wurde ein anderer durchgeknallter Zauberer.

6:00 AM  
Blogger Mick said...

stimmt, ich fand Risen auch sehr seelenlos. Wei Pia schon so schön schrieb: "Wie von einem deutschen Ingenieur gebaut". Und genau das ist es. Technisch exzellent, durchdacht, funtioniert... allerdings ohne echtes Leben, Herz und eben Seele.

11:16 AM  
Blogger bd_1979 said...

"wie von einem drögen deutschen Ingenieur "
hey ! wenn ich was zambaue hat es eine Seele , basta ! ;-)

8:28 PM  
Anonymous Anonym said...

Hast du überhaupt eine Ausbildung zum spieletesten? wer hat dich dazu ermächtigt? Ich dachte hierzulande muss man das gelernt haben bevor man sowas einfach so veröffentlicht. Wozu gibt es denn Gesetze? Von deutschen Rollenspielen verstehst du jedenfalls nichts. Sei doch froh, dass es deutsche Entwickler gibt, bei denen die Spielmechanik im Mittelpunkt steht und nicht so ein Blödsinn mit Hintergrundgeschichte und diesem ganzen Quatsch wie eigenem Helden mit eigenem Namen. Wer will denn sowas? Werte vergleichen, Monster töten, das ist das wichtigste. Aber das hast du nicht verstanden.

11:43 PM  
Blogger Piano said...

@anonym: Genau, und weil ich froh sein soll darüber, dass es von einem deutschen Entwicklerstudio ist, gebe ich einfach mal eine hohe 80, so wie diverse Spielemagazine. Die sind alle gekauft, wir hier nicht. Das macht unsere Tests authentisch.

8:44 PM  
Anonymous Sebi_313 said...

So, nun hab auch ich gestern Risen durchgespielt und bin ein wenig enttäuscht über das Ende. Und man fragt sich: Warum kriegen es so wenige PC Spiel hin, ein guten und zufriedenen Abschluss zu bieten???

Wie gerne hätte ich noch mal mit allen Leuten gesprochen und hätte mir noch mal von allen auf die Schulter klopfen lassen und wäre dann mit Patty in den Sonnenuntergang gesegelt.

Aber nein. Ich erschlage den Titanen und es kommt der Abspann. Da ärgert man sich richtig dass man gute 50 Stunden in das Spiel investiert hat.

Das ganze Ärgert mich besonders, weil es sonst ein wirklich hervorragendes Spiel ist auf das ich mich lange gefreut habe. Und einen guten Schluß zu programmieren dürfet kaum mehr als zwei, drei Tage dauern. So bleibt ein übler Nachgeschmack und eine schlechte Erinnerung. Wie schon bei Gothic 3...

Hinzu kommt, dass ich im Spiel sehr viele Sachen gesammelt habe, die ich aber nie wirklich brauche. Am Ende hatte ich je ca. 100 Eisenerz, Obsidian und Gold übrig. Aber wenn ich erst einmal ein Schwert geschmiedet habe, brauch ich das Zeug nie wieder. Genauso sind viele Pflanzen völlig überflüssig. Und noch einiges mehr...

Dass das Spiel seelenlos ist, fand ich nicht unbedingt. Ich liebe freie Welten in denen man machen kann was man will. Und die Welt von Risen ist, wie schon die von Gothic, wirklich phänomenal und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Ehrlich gesagt, wüsste ich kein Spiel, mit einer ähnlich guten Spielewelt. Nur hätte ich mir mehr Quests und mehr Interaktion mit den NPCs gewünscht. Und vielleicht auch mehr Gefühle.

Insgesamt wirklich ein tolles Spiel, nur leider mit einem missratenem Ende :-(

2:40 PM  

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